10.  OKTOBER 2014 - "BLOSS." MIT STEFAN BAST
 


GALRIE COUCOU ZEIGT:

Stefan Bast
Bloß.

ERÖFFNUNG*
10. Oktober 2014/19:30 Uhr

DAUER
14.-31. Oktober 2014

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag-Freitag/14:00-18:00 Uhr 
(und nach Vereinbarung)

KÜNSTLERGESPRÄCH
17./ 31. Oktober ab 16:00 Uhr

Bloß. lautet der Titel der Inszenierung, die Stefan Bast (*1982) in den neuen Räumen der Galerie Coucou vornimmt. Der Künstler und Kunstvermittler, der inter- und transdisziplinär arbeitet, beendet mit dieser Ausstellung seine Studienzeit an der Kunsthochschule Kassel in den Klassen von Urs Lüthi, Bernhard Prinz und im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Thematisch kreisen Stefan Basts Arbeiten um Fragen zu Gender-, Queer- und Identitätskonstruktionen, Stofflichkeit und Materialität. So wird die Galerie Coucou mit der Ausstellung Bloß. Ort von Verschiebung und Dekonstruktion.

Bloß“, das kann heißen „nackt“ oder „unbedeckt“, aber auch „nichts als“ oder „nur“. Bloßgelegt und reflektiert werden in Stefan Basts Inszenierung die vermeintlich unverrückbare Beständigkeit von Symbolen und Displayformen, von Assoziations- und Kategorisierungssystemen ebenso wie die Ambivalenzen von innen und außen, weiblich und männlich, unbearbeitet und bearbeitet.

Impressionen zu bisherigen Ausstellungen finden Sie unter:
www.facebook.com/Coucou.Gallery

*Achtung! Wir sind umgezogen:
Elfbuchenstr. 20 (ehem. Kiosk Bossert)

 

 


04.  SEPTEMBER 2014 - "BEYOND CONTROL" MIT MANU WASHAUS
 


GALERIE COUCOU ZEIGT:

MANU WASHAUS
BEYOND CONTROL

NEU!*ERÖFFNUNG
04. SEPTEMBER 2014 / 17:30-23:00 UHR

DAUER
05.-26.SEPTEMBER 2014

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag-Freitag / 14:00-18:00 Uhr 
(und nach Vereinbarung)

KASSELER MUSEUMSNACHT
06. September 17:00-1:00 Uhr 

*Achtung! Wir sind umgezogen:
Elfbuchenstr. 20 (ehem. Kiosk Bossert)


Der in Kassel geborene Künstler Manu Washaus setzt sich mit der Wirkung von Bildern auf Wahrnehmung und Wissen der Gesellschaft auseinander. Er untersucht mit unterschiedlichen Methoden die ästhetisierte Aufnahme und Wiedergabe des Leids.
Medienübergreifend knüpft er in seinen Projekten an unterschiedlichen Schnittstellen wie Theater, Mode und Popkultur an. 2013 hat der junge Künstler im Rahmen von Robert Wilsons Watermill-Programm in New York u.a. mit Marina Abramović zusammengearbeitet.

Erst letztes Jahr sorgte Manu Washaus für Aufsehen mit seinem Projekt SWEATER, bei dem er eine Serie von Pullovern mit Bildern der eingestürzten Textilfabrik in Bangladesch in China produzieren lies, um sie dann über ein Berliner Modelabel geschickt in Szene zu setzen.

Das Hinterfragen von kollektiver Erinnerung, Bildergedächtnis, sozialen Mächten und Arbeit, sind in seinem Schaffen allgegenwärtig.
So lässt Manu Washaus in seiner aktuellen Serie STUDY OF THE POSSIBLE alltägliche Gegenstände mit politischer und gesellschaftlicher Aufladung herstellen und seziert mit den Mitteln der Kunst die schmerzhaften Zusammenhänge.
Dabei schafft er es, jeglichen Versuchen, seine konzeptuelle Arbeitsweise zu klassifizieren, zu entgehen und sich dabei eine unverkennbare Handschrift zu erarbeiten.

Manu Washaus lebt und arbeitet in Leipzig und zeigt in BEYOND CONTROL zum ersten Mal eine Auswahl seiner Werke in seiner Heimatstadt Kassel.

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27.  Juni 2014 -  Urs Lüzhi zeigt: NOPRESSION - Gruppenausstellung


Die Ausstellung NOPRESSION wird von dem Schweizer Künstler Urs Lüthi (*1947 in Kriens, Luzern) kuratiert. Zum Ende seiner mehr als 20-jährigen Arbeit als Kunstprofessor an der Kunsthochschule Kassel reflektiert er seine Rolle als Künstlersubjekt und Lehrer mit einer Installation, die neben seiner eigenen Arbeit Werke von 62 Künstler/innen enthält, die einst bei ihm studiert haben.

Urs Lüthi ist international anerkannt und seit den 1960/70er Jahren eine feste Größe im Kunstbetrieb. Er war Teilnehmer der documenta 6 (1977) und bespielte den Schweizer Pavillon bei der 49. Biennale in Venedig (2001). Zahlreiche monografische Publikationen und Artikel widmen sich seinem Werk. Der Künstler wurde unter anderem mit dem Arnold-Bode-Preis (2009) und dem Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern (2010) ausgezeichnet. Seine Werke befinden sich in renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen, u.a. Sammlung Falckenberg, Kunsthalle Stuttgart, Lehnbachaus, Centre Pompidou und Museumslandschaft Hessen Kassel.

In der Ausstellung NOPRESSION geht es dennoch nicht nur um die Einzelposition Urs Lüthi, sondern auch um seinen Blick auf die künstlerischen Positionen seiner ehemaligen Kunststudenten/innen und Meisterschüler/innen der letzten 20 Jahre. Aus dem Lehrer/Schüler-Verhältnis ist eine Begegnung auf Augenhöhe entstanden.

Die Künstlerliste umfasst mehrere Generationen ehemaliger Lüthi Schüler/innen und reicht von in den 1960er bis 80er Jahren geborenen Künstlerinnen und Künstler. Mehr als ein Drittel von ihnen arbeitet in einem Atelierstandort in Hessen oder hat enge Verbindung dazu. Einige waren seinerzeit mit einem internationalen Hintergrund nach Kassel gekommen und knüpfen nun europa- und weltweit ihre Netze.

Nicht zuletzt legt die Ausstellung ein eindrucksvolles Zeugnis über das künstlerische Wirken von Urs Lüthi ab, der seit Jahrzehnten pointiert und vieldeutig zu gesellschaftlichen Prozessen Stellung nimmt und die Rolle des Künstlersubjekts und die Frage nach der Identität immer wieder reflektiert.

NOPRESSION ist eine spannende und intensive Begegnung mit der zeitgenössischen Kunst und bietet durch den kuratorischen Blick des Künstlers einen unmittelbaren Zugang. Zugleich würdigt die Ausstellung das lange Wirken Urs Lüthis an der Kunsthochschule in Kassel und ermöglicht einen facettenreichen Blick auf die künstlerischen Positionen, die daraus hervorgegangen sind.

Urs Lüthis Arbeiten werden in der Galerie Coucou, Werner-Hilpert-Str. 8, 34117 Kassel gezeigt. Im Kasseler Kunstverein sind die Positionen 62 seiner ehemaligen Student/innen und Meisterschüler/innen zu sehen.

Die Ausstellung läuft unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Bertram Hilgen und ist in Zusammenarbeit der Galerie Coucou mit dem Kasseler Kunstverein und dem Kulturamt der Stadt Kassel entstanden.

Unterstütz durch:
Kunsthochschule Kassel, Kasseler Dokumentarfilm– und Videofest, Kasseler Atelierrundgang, 387, Tokonoma e.V.


Eröffnungsprogramm 27.06.14:

17 Uhr Galerie Coucou
Begrüßung Milen Krastev
Galerieleitung Coucou

20 Uhr Kasseler Kunstverein
Begrüßung Kathrin Balkenhol
zweite Vorsitzende d. Kasseler Kunstvereins
Grußwort Bertram Hilgen
Oberbürgermeister
Einführung Heiner Georgsdorf


Öffnungszeiten:
Kunstverein Mi—So von 11—18 Uhr
Galerie Coucou Mi—Sa von 15—18 Uhr

Künstlerführungen im Kasseler Kunstverein:
Samstag 05.07.14/14 Uhr
Samstag 12.07.14/14 Uhr


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13. Dezember 2013 -  SAMOWAR - Kunst, Tee und Sensationen -  Gruppenausstellung



SAMOWAR - KUNST, TEE UND SENSATIONEN

Mit: Peter Anders / Matthias Biermann / Tomoko Goto / Anna Holzhauer /Katrin Leitner / Martinafischer13 / Rana Matloub / Walter Peter / Flaut M. Rauch / Sabine Rollnik / Günter Stangelmayer / Oliver Scharfbier / Johannes Von Stenglin / Darius Voehringer / Vesselin Vassilev

Achtung! Es gibt wieder Kunst, Tee und Sensationen in der Galerie Coucou. Ab Freitag den 13. Dezember gibt es 10 Tage lang für alle Kunstliebhaber große und kleine Kunstwerke zu kaufen. Traditionell kann man dabei wieder eine Tasse heißen Tee mit Schuss aus unserem original-russischen Samowar schlürfen und mit Künstlern plaudern.

Bei der japanischen Künstlerin Tomoko Goto können Sie sich einen Tag im Adventskalender kaufen und bekommen dann, von der in Hamburg lebenden Künstlerin, die an diesem Datum angefertigte Arbeit per Post zugesendet. Kommen Sie in der Galerie vorbei und suchen sich ein Datum aus, bald bekommen Sie dann Post von Tomoko Goto ;)

Ausstellungseröffnung
Freitag, 13. Dezember 2013 / 19:00 UHR

Dauer der Ausstellung
14.-22. Dezember 2013

Öffnungszeiten
Täglich, 16:00-19:00 UHR 
(und nach Vereinbarung)



13. November 2013 -  CLIPON ARCHIVES mit RENAUD DUVAL   - MONITORING / DOKFEST KASSEL


Beitrag zur Ausstellung Monitoring im Rahmen des 30. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes in der Galerie Coucou 

Ausstellungsdauer
Mi. 13.11. bis So. 17.11.2013

Öffnungszeiten
Mi. 19:00 – 23:00
Do. – Sa. 17:00 – 22:00
So. 17:00 – 20:00

Dank an:
Kulturamt der Stadt Kassel, Filmladen Kassel e.V., Galerie Coucou, Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest


Die diesjährige Konzeption von Monitoring orientiert sich an Fragestellungen zu digitaler Überwachung, ergründet Möglichkeiten und Qualitäten von Privatsphäre, thematisiert politische und gesellschaftliche Ideologien der Vergangenheit und skizziert alternative Zukunftsperspektiven. Trotz der unterschiedlichen Behandlung dieser Themenkomplexe durch die einzelnen künstlerischen Beiträge, treten die Suche nach Wahrheit und die Frage nach dem Zugang zu Wissen und dessen Vermittlung zwischen den Generationen als roter Faden durch die Ausstellungsorte hervor.

Überwachung oder Freiheit, Retusche oder Widerstand, Unterwerfung oder die Suche nach Alternativen – welche Handlungsmöglichkeiten können abgerufen und welche Zukunftsperspektiven neu diskutiert werden? Das sind die zentralen Themen der Ausstellung, die aufzeigt, das Kunst das Potential hat, Alternativen neu zu denken.

Kein Eintritt

Informationen
www.kasselerdokfest.de

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Gute Unterhaltung wünschen wir mit Radio Coucou:
www.laut.fm/COUCOU
und www.vimeo.com/Coucou




07. September 2013 -  KEIN HERZ FÜR UNENDLICHKEIT mit OLIVER SCHARFBIER


KASSELER MUSEUMSNACHT - AUCH IN DER GALERIE COUCOU / 07. SEPTEMBER / 17:00 – 01:00 UHR




Die aktuellen Arbeiten des Künstlers Oliver Scharfbier kreisen medial weit gefächert um Visionen und Phan-
tastisches. Doch Scharfbier verfällt nicht in romantischen Identitätsentwürfen, sondern unterwandert diese vielmehr provokativ: KEIN HERZ FÜR UNENDLICHKEIT. 

Oliver Scharfbier wurde in Hamburg geboren und war in Bremen beheimatet, er studierte in Kassel Freie Kunst. Nach Aufenthalten in Belgrad und Berlin lebt er nun in Magdeburg, da er seit 2012 das Atelierstipendi-
um der Landeshauptstadt Magdeburg innehat. Er ist Mitglied des Internationalen-Künstler-Gremiums IKG und durch die Galerie ZoneB in Berlin vertreten.


Tagebuchnotiz zu zwei Arbeiten für die Galerie Coucou, je o.T. (Strom - Gegenstrom, oder Papageienflug):

"…Aber ich arbeite weiter an den Papageienflügen für die Galerie Coucou. Die Arbeiten sind genauso aufgebaut wie die Gleichnamige für Essen. Nur sind diese beiden größer und schwerer. Da der Titel der Ausstellung in der Coucou „Kein Herz für Unendlichkeit“ lautet, muss ich diese beiden Dinge an meiner Atelierwand auch einmal nach ihrer Beschaffenheit befragen.
Es fällt mir auf, dass die tragende Konstruktion sehr stabil ausfällt. Zwei große Schlossschrauben halten einen Holzbalken fest an der Wand, da wackelt nichts die nächsten 100 Jahre. Suggeriert also mal eben ein Stück Unendlichkeit. Konträr dazu die frei stehende Glasplatte, die wiederum ein Blatt Papier in der Schwebe hält. Dieses ist somit von den Seiten angreifbar und gar nicht für eine längere Präsentation ausgelegt. Das Papier wird schnell vergilben und einstauben so an der frischen Luft. Also doch ein sehr endliches Vergnügen. Und das trifft sich mit meiner Intention bei dieser Arbeit, da kommen Form und Inhalt überein. Ein Wechselspiel, zwei Seiten. Es soll ein Nichts sein, es soll nicht einmal sollen sondern können falls es möchte. Also vielleicht etwas Besonderes sein wenn es mag, wenn es den Betrachter mag, zu überzeugen vermag. Dann kann es für einen kurzen Moment gut sein, was bereits viel ist für etwas das nichts von mir wollte als ich es machte.“

Oliver Scharfbier / 31.07.2013


 

Ausstellungseröffnung
07. September 2013 | 17 Uhr

Dauer der Ausstellung
07. September - 21. September 2013

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
jeweils 17.00 - 20:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt

Informationen
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29. Juni 2013 -  6D-EXTREME  SIMULATEUR  mit  STEFANIE  POLEK


6D-EXTREME SIMULATEUR
STEFANIE POLEK
Eine Ausstellung in der Galerie Coucou
Kuratiert von Ingmar Mruk


Sicherlich vermag sich jede/r als ein differenziertes Selbst zu betrachten. Erst aus einer gewissen Autonomie lässt sich ein spezifischer Blickwinkel einnehmen. Dennoch sind die Grenzen von Subjekt zu Subjekt zu Objekt stets fließend. So sind es stets selbst- und fremdgesetzte Rahmen der Individuen und die damit verbundenen Handlungsmöglichkeiten, die Stefanie Polek in ihrer Arbeit untersucht.

Text, Fotografie und Performance sind die Mittel, mit denen sie, einzeln für sich oder auch kombiniert in Form von raum- oder wandfüllenden Installationen, dieses Anliegen vorbringt.
Die Künstlerin betreibt eine stetige Auseinandersetzung mit als allgemein verbindlich akzeptierten, soziale Maßstäbe setzenden Bildern und Idealen, die für viele Menschen geradezu die Autorität von Gesetzen erlangt haben. Medial propagierte Ziele, als Beispiele seien das aktuelle Körperbild oder der anzustrebende, möglichst hohe soziale Status genannt, werden nicht mehr in Frage gestellt.  
Stefanie Polek nimmt die notwendige Be- und Hinterfragung dieser um sich greifenden Passivität durch die Schaffung von Gegenbildern vor. Ihr mit Vehemenz vorgebrachtes „Nein, so nicht!“ signalisiert deutlich das Nichteinverständnis mit den  gesellschaftlichen Verhältnissen, mündet jedoch weder in einer bloßen Anklage noch in Verzweiflung. Aufgeben ist hier definitiv keine Option.
Die Arbeiten zeigen vielmehr eine sensible Anteilnahme, welche dann durch die Bearbeitung zum Werk und damit zum deutlichen Einspruch führt. Polek vereinigt so in ihrer Arbeit genaue Beobachtung und Analyse, den klaren, bisweilen notwendig harten Blick auf gesellschaftliche Situationen mit Momenten der Empathie, auch des Humors, der das Publikum jedoch nie schützend oder ironisch Distanz, gar Indifferenz erzeugend an die Hand nimmt.

Die Arbeiten, unabhängig vom gewählten Medium, müssen persönlich erschlossen werden. Die oft direkt auf die Wand applizierten Texte etwa machen körperliche Bewegung über eine gewohnte „Lesehaltung“ hinaus notwendig. Performance bedingt Anwesenheit und bewirkt eine direkte Reaktion jenseits der reinen Unterhaltung. Stefanie Polek bietet uns so eine dauernde und bereichernde Herausforderung und gibt durch die ihren Arbeiten inhärenten Fragen zugleich mögliche Antworten zu unserer Verfasstheit.

Ausstellungseröffnung
28. Juni 2013 | 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
29. Juni - 12. Juli 2013

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
jeweils 17.00 - 20:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt




31. Mai 2013 - VEXIERBILDER #04 mit ELKE ZAUNER und INGMAR MRUK



Die Ausstellungsreihe »Vexierbilder« (lat. plagen, schütteln, ärgern) nähert sich dem Phänomen des Perspektivwechsels an und greift in seiner Konzeption auf die Idee der Kippbilder zurück, die den Betrachter auffordern, aus verschiedenen Blickrichtungen das Versteckte in ihnen zu identifizieren. Die paradoxe wie spannungsvolle Eigenheit dieser Konstruktionen des »Entweder-Oder« liegt aber darin, dass sie im Kippeffekt zeitgleich auch das »Sowohl-als-Auch« zeigt. Die zwei geladenen Künstler – Elke Zauner (Tacherting) und Ingmar Mruk (Kassel) - stellen keine klassischen Vexierbilder aus. Vielmehr wird der kippende Wechsel der Wahrnehmung im Aufeinandertreffen der zunächst völlig klar voneinander abzeichnenden künstlerischen Positionen selbst provoziert.

Ingmar Mruks Arbeiten umfassen die Bereiche Plastik/Installation, Zeichnung und Malerei.
Hinter allem steht sein Interesse an der physischen Erscheinung und der Atmosphäre von Räumen, Orten und Umgebungen, also an dem Phänomen Raum und an der einen vorhandenen Raum strukturierenden Architektur.
Im Zuge andauernder Recherche sammle Ingmar Mruk Material in Form von Fotos, Skizzen und Notizen, so entsteht nach und nach ein stetig wachsender Fundus von visueller und schriftlicher Information. Zentrale Bedeutung haben für ihn die gemachten, gebauten, angelegten Strukturen. Ihn interessieren die skulpturalen und zu Bildern führenden Aspekte, also Fläche, Linie, Volumen. Des Weiteren fließen immer auch soziologische und gesellschaftliche Aspekte in seine Recherchen zu neuen Arbeiten ein. „Zunächst habe ich mit ausschnitthaften Rekonstruktionen alltäglicher Orte und Szenerien  gearbeitet, zuletzt kam ich dann zu kleineren Objekten, die jeweils Details von Architektur aufnehmen und abbilden. Bei letzteren geht es um den Versuch der Überführung von teilweise erkennbaren Dingen in eine freie Form“, sagt der Kasseler Künstler.
Parallel dazu änderte sich auch die Herangehensweise an Bilder, genauer an Zeichnungen. Gegenständliches ist nicht mehr vorhanden, es gibt keine ‚sinnvollen‘ Räume oder Konstruktionen. Es handelt sich um ausformulierte Überlegungen zu Objekten, aus denen sich eigenständige Zeichnungen entwickelten. Die Trennung zwischen den Arbeitsweisen ist dabei praktisch aufgehoben, es ergeben sich produktive Wechselwirkungen im Entstehungsprozess von plastischen Objekten und Zeichnungen.

Die Malerin Elke Zauner ist eine innovative Bilderfinderin. Sie treibt mit den Gesetzen der Farbperspektive und den weitläufigen Assoziationsräumen, die sie eröffnen, ein ironisches Spiel. Die neuen Arbeiten der Malerin demonstrieren den entschiedenen Willen, die erarbeiteten Positionen der Malerei weiter zu entwickeln. Ihr ist es gelungen, den Kontrast zwischen der abstrakten Räumlichkeit der Farbperspektive und den durch sie ausgelösten gegenständlichen Assoziationen fruchtbar zu machen. Sie erliegt nicht der konstruktivistischen Versuchung, die Erinnerung an reale Räume zu unterdrücken, sondern sie erprobt experimentell die Verwandlung rationaler Farbkonstruktionen in vieldeutig emotionale Bildwelten. Die ursprüngliche Entdeckung, dass die in Anlehnung an die konkrete Kunst nebeneinander angeordneten Farbflächen undeutlich an gegenständliche Räume erinnerten, führte zu Verknüpfungen und Überlagerungen kontrastierender Bildräume und schließlich zu weiträumig korrespondierenden Raumfluchten. Ihre neuen Arbeiten widmen sich verstärkt der Konzentration der räumlichen Ereignisse. Extreme Querformate, die an sich zur Reihung der Motive tendieren, erweisen sich als komplexe Bildarchitektur, in der sich der geschlossene Bildraum formal wie emotional in die lichterfüllte Außenwelt öffnet. Da taucht ein altes romantisches Motiv wieder auf: der Blick auf und durch das Fenster. Allerdings lässt Elke Zauner das Geheimnis der außerhalb des Fensters verborgenen Außenwelt nicht auf. Sie will die gegenständliche Wirklichkeit neu erfinden: mit den Mitteln der Abstraktion.



Elke Zauner lebt und arbeitet in Tacherting. Nach einer Ausbildung zur Kirchenmalerin studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in München und wurde anschließend Meisterschülerin bei Prof. Hans Baschang. Im Jahr 2006 wurde Elke Zauner Stipendiatin der Villa Concordia in Bamberg und bereits zwei Jahre später wurde ihr das Stipendium für die Villa Massimo in Rom verliehen.

Ingmar Mruk lebt und arbeitet in Kassel. Er studierte an der Kunsthochschule in Kassel Freie Kunst und wurde 2008 Meisterschüler bei Urs Lüthi. Mruk nahm an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil, zuletzt waren seine Arbeiten im Jahr 2010 im Kasseler Kunstverein zu sehen.

Ausstellungseröffnung
31. Mai 2013 | 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
01. Juni – 15. Juni 2013

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
jeweils 17.00 - 20:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt

Informationen
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01. Februar 2013 -  RAUM KÖRPER - Gruppenausstellung


raum körper
mit Prof. Veit Stratmann
und Schülerinnen und Schüler der
Geschwister-Scholl Schule MelsungeN

Eine Ausstellung in der Galerie Coucou in der Zeit vom 02./03. Februar 2013
Feierliche Eröffnung mit musikalischem Rahmenprogramm am 01.02.2013 | 19 Uhr

Unterstützt durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die PWC-Stiftung realisieren Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Melsungen das Projekt »RAUM:KÖRPER« in den Ausstellungsräumen der Galerie Coucou.
Gibt es optische Täuschungen auch in der Architektur? Wann wird ein Körper zum Raum und ein Raum zum Körper? Kann das Drinnen zum Draußen, das Oben zum Unten werden? Dies sind nur einige Fragen, die die Oberstufenschülerinnen gemeinsam mit dem Künstler Veit Stratmann (Paris) mit künstlerisch forschenden Untersuchungsmethoden ausloten, um die Wirkungsweise von Architektur und Räumen zu untersuchen. Ergebnis dieses komplexen Arbeitsprozesses, der von Zeichnung, Modell, Abstraktion und Entwurf reicht, ist die Realisation von zwei raumgreifenden Entwürfen.

In die entstandenen Rauminstallationen wird zudem zur experimentellen Begegnung mit Musik eingeladen. Zur Vernissage am 01. Februar (19 Uhr) präsentieren musikalisch versierte Schülerinnen und Schüler Klang-, Ton- und Rhythmusexperimente, die sich auf die Installationen und deren Wirkung beziehen. 

Sämtliche architektonischen Entwürfe für die Ausstellungsräume der Galerie Coucou und fotographische Impressionen vom Aufbau der Rauminstallationen sind am Donnerstag, den 31.01. 2013 im Rahmen der Veranstaltung „Tag der offenen Tür“ in der Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen ausgestellt. 

Ausstellungseröffnung
01.02. 2013 | 19 Uhr

Experimentelle Begegnung zwischen Musik und Architektur ab 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
02.02.-03.02.2013

Öffnungszeiten
jeweils 17.00 – 19.00 Uhr und nach Vereinbarung

Gute Unterhaltung wünschen wir mit Radio Coucou: www.laut.fm/COUCOU


30. November 2012 -  SAMOWAR - Kunst, Tee und Sensationen -  Gruppenausstellung


Mit: Peter Anders | Martinafischer13 | Flaut M. Rauch | Rana Matloub | Tomoko Goto | Johannes Von Stenglin | Anna Holzhauer | Friederike Lorenz | Vesselin Vassilev | Darius Voehringer | Ann Schomburg | Milen Miltchev | Veit Stratmann

Zum Abschluss des ereignisreichen Jahres möchten wir Sie zur Wiederauflage der Ausstellung „SAMOWAR - KUNST, TEE + SENSATIONEN einladen. 13 Künstlerinnen und Künstler präsentieren neue und neuste Exponate, die eine große Spannbreite hinsichtlich ihrer thematischen und formalen Vielfalt zeigen. Wer darüber hinaus Überraschungen mag, sollte sich auf die Arbeit Adventspost der Künstlerin Tomoko Goto freuen. Wie bei einem Adventskalender, bei dem man Tag für Tag eines der 24 Türchen öffnen kann, um sich die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen, wird die in Hamburg lebende Tomoko Goto jeden Tag eine postkartengroße Zeichnung anfertigen und an den Adressaten verschicken, der in der Galerie Coucou das aktuelle Türchen geöffnet hat. 

Während Sie sich in der Ausstellung Kunstwerke anschauen und mit Künstler plaudern, können Sie eine Tasse heißen Tee aus unserem original-russischen Samowar genießen, die zahlreichen Bücher und Kataloge durchblättern, es sich bei uns gemütlich machen.

Die Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 30. November um 19 Uhr, wird von Studierenden des Seminars „Sprechen und Schreiben über Kunst“ gestaltet (Fachbereich Germanistik Universität Kassel, Seminarleitung: Dr. Christian Saehrendt).

Wir freuen uns, das gute alte Jahr 2012 mit Ihnen zu verabschieden und hoffen, wir sehen Sie dann 2013 wieder - in Coucou!

Ausstellungseröffnung
30. November 2012, 19.00 Uhr
Studierende des Seminars „Sprechen und Schreiben über Kunst“ (Fachbereich Germanistik Universität Kassel, Seminarleitung: Dr. Christian Saehrendt) gestalten die Eröffnung.

Dauer der Ausstellung
01. Dezember 2012 - 22. Dezember 2012

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
17.00 - 20:00 Uhr
und nach Vereinbarung



14. November 2012 - MONITORING / 29. KASSELER DOKFEST - auch in der Galerie Coucou


Monitoring zoomt hin und her zwischen Makro- und Mikroebene, Privatem und Politischem, Dokumentarischem und Fiktion und präsentiert so ein lebendiges Spektrum aktueller Ansätze im Bereich der audiovisuellen Medien. Die Ausstellung präsentiert 17 internationale Medieninstallationen.

Der Bezug zum Raum und inhaltliche Aktualität waren bei der Auswahl ausschlaggebend. Zu den Themenschwerpunkten in diesem Jahr gehören das Selbstverständnis und die Selbstrepräsentation von Künstlern und ihren Arbeitsbedingungen in der heutigen Medienwelt (Hein-Godehard Petschulat, Marko Schiefelbein), sowie die Position des Einzelnen angesichts der ökonomischen und politischen Bedingungen in einer sich rasend verändernden Welt. Abstraktionen wie die Finanzkrise werden am Beispiel Griechenlands durch persönliche Statements greifbar gemacht (Florian Thalhofer), der Körper als Mittel politischen Widerstands untersucht (Clarisse Hahn), oder in Anlehnung an die „Zwickauer Terrorzelle“ das Selbstbildnis einer Jugend in den Neuen Bundesländern anhand fiktiver Homevideos nachgestellt (Henrike Naumann). Die Künstler/innen bedienen sich in ihrer Darstellung globaler Realitäten – sei es das Portrait einer Nation in einem Stadium posttraumatischer Erstarrung (Taiki Sakpisit) oder die Willkürlichkeit von Menschen gezogener Grenzen (Steffen Köhn, Paola Calvo, Simona Koch) – verschiedenster Strategien, von kinematographischer Inszenierung über Dokumentation zu gezeichneter Animation. Weiterhin werden filmhistorische Referenzen auf aktuelle gesellschaftliche Phänomene angewandt, etwa in Emanuel Mathias' Film über türkische Taxifahrerinnen, Francis Hungers filmanalytischer Untersuchung von Dziga Vertov oder Sascha Pohles Hommage an Chris Marker.

Mit: Tilmann Aechtner, Philipp Artus, Clarisse Hahn, Francis Hunger, Simona Koch, Steffen Köhn, Paola Calvo, Emanuel Mathias, Kristin Meyer, Henrike Naumann, Hein-Godehart Petschulat, Sascha Pohle, Taiki Sakpisit, Marko Schiefelbein, Oli Sorenson, Dennis Stein-Schomburg, Florian Thalhofer und Pim Zwier.

Eröffnung: 14. November 2012, 19 Uhr im Südflügel des KulturBahnhofs
Ausstellungsdauer: 15.-18. November 2012

Ausstellungsorte: Kasseler Kunstverein, Werner-Hilpert-Straße 23, 34117 Kassel
KulturBahnhof Kassel (Südflügel, Stellwerk), Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel
Galerie Coucou, Werner-Hilpert-Straße 8, 34117 Kassel
Nachrichtenmeisterei, Franz-Ulrich-Straße 14, 34117 Kassel

Öffnungszeiten
Mittwoch, 14. November, 19-23 Uhr
Donnerstag, 15. November, 17-22 Uhr
Freitag, 16. November, 17-22 Uhr
Samstag, 17. November, 17-22 Uhr
Sonntag, 18. November, 17-20 Uhr

Freier Eintritt an allen Ausstellungsorten!

Weitere Informationen zum Dokfest, eine erste Programmübersicht und die Akkreditierungsformulare finden Sie auf www.kasselerdokfest.de



07. September 2012 -  FURCHTBAR:SCHÖN  mit  KATRIN LEITNER  und  WALTER PETER


In der furchtbaren wie schönen Zerbrechlichkeit und Fragilität unseres menschlichen Daseins finden Katrin Leitner und Walter Peter den assoziativen wie spielerischen Ausgangspunkt für ihre zeichnerischen und malerischen Arbeiten. Die übergroßen Fragen menschlicher Existenz werden bei dem Künstlerpaar zu grellbunten Partituren der eigenen Lebensgeschichte oder zu einem malerischen Herbarium von Fliegenpilzen, das die märchenhafte und morbide Schönheit des leuchtend roten „Narrenschwamms“ aufdeckt.

Wie im kindlichen Spiel setzen die Künstler in ihren Arbeiten Farben, Formen und Medien immer wieder neu in Beziehung zueinander, sodass „ein intuitiver Zugang zu unserem Unterbewusstsein produktiv geöffnet wird, vergleichbar mit einem metaphorischen Rauschzustand“, sagt Katrin Leitner.

Über das freie Assoziieren wurde Kindheit für die beiden in Kassel lebenden Künstler dabei selbst zum Thema und zeigt sich in den ausgestellten Arbeiten als ständiges Abwägen, Ausloten, Ein- und Ausgrenzen, als ein Hin und Her von unbewussten und bewussten Zuständen.

Für den Erwachsenen bleibt die Kindheit ein Ort der Erinnerung, der sich wie ein geheimnisvoller Garten im Zentrum des eigenen Ich befindet. Ein Zurück ist unmöglich! Hier kann man lediglich dem unberechenbaren Rat der Raupe mit Wasserpfeife folgen, die, auf einem Pilz sitzend, Alice im Wunderland den Tipp gibt, von diesem zu essen: „Von der einen Seite wirst du kleiner und von der anderen größer.“ Furchtbar schöne Nebenwirkungen zwischen Hochgefühl und Halluzination…

Die Künstlerin Katrin Leitner studierte von 1996 bis 2001 freie Kunst an der Kunsthochschule Kassel, sie war Meisterschülerin bei Professor Rolf Lobeck und bereits 2002 Preisträgerin der Dr. Wolfgang Zippel Stiftung. Mit ihren Ausstellungen und Projekten geht sie weit über Kassel hinaus in die Öffentlichkeit und hat bereits ein umfangreiches Werk aufzuweisen. Ihre Arbeiten kreisen um erzählerische Aktionen, künstlerische Performances und Videos zu Kinderspiel, Geschichten in Bildfolgen und berühren auch Forschungsansätze zu Hieronymus Bosch oder zu den surrealistischen Performances von Salvador Dali, Daniel Spoerri, Jason Rhoades und John Block.

Der in Kassel lebende und arbeitende Künstler Walter Peter wurde 1964 in Erlangen geboren. Von 1998-2003 studierte er freie Kunst an der Kunsthochschule in  Kassel. Seine Malerei, Filme und Installationen zeigte er bislang in zahlreichen Ausstellungen in Berlin, Kopenhagen, Basel und aber auch in China und Irland. Im Jahr 2009 wurden Arbeiten von der Dr. Wolfgang Zippel Stiftung für die Artothek der Stadt Kassel angekauft.


Ausstellungseröffnung
07. September 2012 | 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
08. September – 22. September 2012

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
jeweils 18.00 - 21:30 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt

Führungen:
Kostenlose Führungen werden durch das kuratorische Team gern nach Vereinbarung angeboten.

Nicht barrierefrei

Informationen
Impressionen zu bisherigen Ausstellungen finden Sie unter: www.facebook.com/Coucou.Gallery

Gute Unterhaltung wünschen wir mit Radio Coucou: www.laut.fm/COUCOU und www.vimeo.com/Coucou



20. Juli 2012 -  HINSCHAUEN WEGSEHEN  mit  PETER ANDERS

Erinnerung, Geschichte, gesellschaftspolitische Ereignisse und mentale Ausprägung sowie die Frage nach der Funktion von Bildern sind zentrale Themen der Arbeiten von Peter Anders. Der Künstler bearbeitet diese Themen mittels Malerei, Objekt, Zeichnung und Installation. Dinge des Alltags und alltägliche Ereignisse werden aus dem steten Fluss der Zeit isoliert und in neue Zusammenhänge gestellt. Zwiespältiges oder Aufgeladenes rückt dabei in seinen Fokus und lässt die Ahnung zu, dass uns die Lust am Entsetzen nicht Wegschauen lässt, das Hinsehen aber zugleich schmerzhaft wie lustvoll ist. Mit präzisem Blick für die Vielschichtigkeit des scheinbar Banalen und der Sensation isoliert Anders dabei einzelne Aufnahmen aus den täglichen Zeitungs- und TV-Bildern, um sie mit malerischen Mitteln auf die Bezüge zur äußeren und inneren Welt, auf ihre Verflechtungen innerhalb eines komplexen Rezeptionskontexts zu befragen. Was er in dieser Pointierung der medialen Vermittlungsstrategien betreibt, ist sowohl eine Remystifizierung des fotografischen Bildes wie auch eine bohrende Befragung des gesellschaftlichen Dokuments – es wird zugleich konserviert und enttarnt, entrückt und bloßgestellt.

Die Bilder und Installationen von Peter Anders sind irritierende Gebilde, die doch seltsam vertraut scheinen. In ihnen spannt sich der Bogen von den Objekten, der Nachricht und deren Belegfoto über die transportierten Emotionen und Projektionen, den Ausschnitt und das künstlerische Bild bis hin zur Illusion und Utopie; ein Versuch über die Unvereinbarkeiten der Welt, ihre Schrecken und ihre Schönheit, ihr Zusammenschrumpfen in der Globalisierung und ihr Wuchern in den verteidigten Privaträumen, über die Gleichzeitigkeit und die Unvereinbarkeit, über ihr Bild und ihr Abbild.

Die Ausstellung wird am 20. Juli, 19 Uhr in der Galerie Coucou in der Werner-Hilpert Straße 8 eröffnet und ist noch bis zum 04. August 2012 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das kuratorische Team der Ausstellung bietet öffentliche und kostenlose Führungen (ca. 30 Minuten) an, die die Arbeiten des Künstlers vermitteln und im Zusammenhang mit der Ausstellung entstehende Fragen beantworten. Termine für die Führungen finden Sie auch unter: www.coucou-coucou.com

Ausstellungseröffnung
20. Juli, 2012, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
21. Juli - 04. August 2012

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
jeweils 18.00 - 22:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt

Gute Unterhaltung wünschen wir mit Radio Coucou: www.laut.fm/COUCOU und www.vimeo.com/COUCOU




29. Juni 2012 - VEXIERBILDER #03 mit martinafischer13 und nathalie mohadjer


Nathalie Mohadjer hat über mehrere Monate hinweg im Obdachlosenheim in Weimar fotografiert  und dabei Bilder eingefangen, die den Anschein einer Vertrautheit mit den Bewohnern des Heims suggerieren. Die dabei entstandenen Bilder offenbaren erst auf den zweiten Blick, dass hier Menschen an einem Un-Ort abgelichtet wurden, Menschen, die mit dem „normalen“ Leben und dessen Ordnung abgeschlossen haben. Die Fotografierten entziehen sich immer wieder dem Auge der Kamera und des Betrachters, indem sie sich hinter Lampenschirmen, Zigarettenrauch, Kissen, Gardinen, Kassettenrecordern verbergen. Meist stille, fast scheue Gesten und ein paar derbe, demonstrative Posen der Obdachlosen sowie alltäglich-persönliche Gegenstände im Heim bestimmen Mohadjers Motivauswahl. „Das Heim ist ein ambivalenter Ort. Zum einen gibt er den Bewohnern Sicherheit – er ist ein schützender Mikrokosmos. Zum anderen ist er für viele die letzte Station, denn das Wohnheim stigmatisiert und zeigt keine weitere Perspektive auf. Die Bewohner sind sich ihrer Lage sehr bewusst – sie wissen, wo sie sind und auch, warum sie dort sind“, sagt die Künstlerin.     

Die in Kassel lebende Künstlerin Martinafischer13 zeigt Automaten, Objekte und Projektionen mittels derer sie in den Räumen Stimmungen aufbaut, die Wahrnehmungen in bestimmte Richtungen lenken. Dazu gehören motorisierte Objekte, die an Rennwagen erinnern und losfahren möchten, jedoch von dem Kabel zurückgehalten werden, welches sie mit dem nötigen Strom für diese Bewegung versorgt. Die tragikomischen Versuche von dem loszukommen, was sie fixiert und am Leben erhält, finden eine mögliche Freiheit allenfalls im Stillstand. Weitere Objekte sind lackierte Automaten, die dem Besucher Vergebung verheißen, sowie die Dia-Projektion einer Katze, deren Transparenz und Flüchtigkeit immer auch ein Verweis auf ihre Abwesenheit ist.  

Martinafischer13 lebt und arbeitet in Kassel und zeigte ihre Automaten und Objekte in Einzel- und Gruppenausstellungen in New York, Buenos Aires, Frankreich und Schottland. Im Jahr 2011 wurden ihre Arbeiten von der Dr. Wolfgang Zippel Stiftung für die Artothek der Stadt Kassel angekauft.

Die in Deutschland geborene Nathalie Mohadjer lebt und arbeitet heute in Paris. Nationale und internationale Einzel- und Gruppenausstellungen, aber auch Publikationen in Zeitschriften für Fotografie waren Anlass für zahlreiche Preise und Auszeichnungen, wie den Abisag Tüllmann Preis im Jahr 2012 oder das Künstlerstipendium der VG-Bildkunst im Jahr 2010.

Die Ausstellungsreihe »Vexierbilder« (lat. plagen, schütteln, ärgern) nähert sich dem Phänomen des Perspektivwechsels an und greift in seiner Konzeption auf die Idee der Kippbilder zurück, die den Betrachter auffordern, aus verschiedenen Blickrichtungen das Versteckte in ihnen zu identifizieren. Die paradoxe wie spannungsvolle Eigenheit dieser Konstruktionen des »Entweder-Oder« liegt aber darin, dass sie im Kippeffekt zeitgleich das »Sowohl-als-Auch« zeigen. Die zwei geladenen Künstlerinnen – Nathalie Mohadjer (Paris) und martinafischer13 (Kassel) – stellen keine klassischen Vexierbilder aus. Vielmehr wird der kippende Wechsel der Wahrnehmung im Aufeinandertreffen der sich zunächst völlig klar voneinander abzeichnenden künstlerischen Positionen selbst provoziert.

„Vexierbilder #3“ wird am 29. Juni, 19 Uhr in der Galerie Coucou in der Werner-Hilpert Straße 8 durch den Oberbürgermeister Bertram Hilgen eröffnet und ist noch bis zum 14. Juli 2012 zu sehen.

Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung, Kulturamt Kassel und KasselKultur2012.de

Ausstellungseröffnung
29. Juni, 2012, 19 Uhr
Grußwort  - Oberbürgermeister Bertram Hilgen

Dauer der Ausstellung
30. Juni – 14. Juli 2012

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
jeweils 18.00 - 22:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt

Führungen:
Kostenlose Führungen werden durch das kuratorische Team an folgenden Tagen angeboten:
13. Juli 2012 um 18 Uhr
14. Juli 2012 um 18 Uhr

Kinderführung:
14. Juli 2012 um 16 Uhr



05. Juni 2012 - VEXIERBILDER #02 mit OSWALDO MACIá und MARKUS STEIN


Die Ausstellungsreihe »Vexierbilder« (lat. plagen, schütteln, ärgern) nähert sich dem Phänomen des Perspektivwechsels an und greift in seiner Konzeption auf die Idee der Kippbilder zurück, die den Betrachter auffordern, aus verschiedenen Blickrichtungen das Versteckte in ihnen zu identifizieren. Die paradoxe wie spannungsvolle Eigenheit dieser Konstruktionen des »Entweder-Oder« liegt aber darin, dass sie im Kippeffekt zeitgleich auch das »Sowohl-als-Auch« zeigt. Die zwei geladenen Künstler - Oswaldo Maciá (London) und Markus Stein (Kassel) - stellen keine klassischen Vexierbilder aus. Vielmehr wird der kippende Wechsel der Wahrnehmung im Aufeinandertreffen der zunächst völlig klar voneinander abzeichnenden künstlerischen Positionen selbst provoziert.

Oswaldo Maciá untersucht Konventionen und Erwartungen unseres Weltverständnisses. Er geht davon aus, dass das, was wir wahrnehmen durch die Art, wie wir gelernt haben wahrzunehmen und durch unser Wissen vorgeprägt und strukturiert ist. Mit seinen Kompositionen, die aus Bildern, Objekten, Klang und Gerüchen gebildet werden, will er diese Strukturen aufbrechen: »Mit meinen Geruchs-Skulpturen, Klang-Skulpturen, Installationen und Videos schaffe ich auf vielfältige Weise Begegnungen, das in Frage stellen, was wir als unsere Realität annehmen.«

Was passiert, wenn Dinge ihrem gewohnten Kontext entrissen werden und auf sich selbst bezogen erscheinen? Was passiert, wenn uns ein Sprite einer pixeligen Computeranimation als dreidimensionaler Droid gegenübertritt? Der Kasseler Künstler Markus Stein schlägt mit seinen Arbeiten erstaunliche Brücken zwischen realen und virtuellen Welten, indem er durch die ausschnitthafte Beobachtung unserer Welt diese zu einem Computerspiel werden lässt, abstrakte Pixelhaufen der Hintergrundszenerien eines Computerspiels in eine ebenso pixelige  »Landschaftsmalerei« überführt. 

Markus Stein lebt und arbeitet in Kassel. Im Jahr 2008 machte er seinen künstlerischen Abschluss an der Kunsthochschule Kassel. Im Jahr 2009 erhielt er das Künstlerstipendium der Stadt Willingshausen.

Der in Kolumbien geborene Künstler Oswaldo Maciá lebt und arbeitet heute in London. Einem breiteren Publikum ist er bekannt geworden durch seine Teilnahme an international renommierten Ausstellungen wie der 51. Biennale in Venedig (2005), Museum of Contemporary Art in Sydney (2007) oder der aktuellen Manifesta 9 in Belgien. 

Mit freundlicher Unterstützung von:
Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung, Olfactive Design Studio - IFF, KasselKultur2012.de, Bauhaus


Ausstellungseröffnung
05. Juni, 2012, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
06. Juni – 23. Juni 2012

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
jeweils 18.00 - 22:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt

Führungen:
Kostenlose Führungen werden durch das kuratorische Team der Ausstellung an folgenden Tagen angeboten:
15. Juni 2012 um 18 Uhr + 20 Uhr
16. Juni 2012 um 20 Uhr

Kinderführung
16. Juni 2012 um 18 Uhr



18. Mai 2012 - NO NIGHT IN THE VICTIMS BOG. THE INVENTION OF THE INSTRUMENTALIZATION.
                            mit FLAUT M. RAUCH


Die Frage nach dem, wer wir sind, ist eine Frage nach Erinnerung, Selbst und Erfahrung. Mittels der projektive Kraft der Wahrnehmung verfangen wir uns allerdings wieder und wieder in unseren eigenen Vorstellungsbildern und gestalten zerbrechliche Fiktion und Mythen vom eigenen Selbst. Lassen sich diese Grenzen der Erkenntnis mit der Molekularforschung überwinden?

Im Vertrauen auf neue Techniken und Methoden der Naturwissenschaft inszeniert Flaut M. Rauch mit Hilfe der Nanotechnologie den Blick in die Welt der ganz kleinen Dinge und geht auf die Suche nach dem eigenen Selbst. So wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Microsystemtechnik in Freiburg ein Waver entwickelt, mit der Flaut M. Rauch das Geheimnis der menschlichen Doppelhelix erforscht, aber auch seine eignen Erinnerungen an eine Zeit, in der er der Schulmedizin ausgesetzt war, untersucht. Auf dem Waver sind Worte „Vertraue und glaube, es hilft und heilt die göttliche Kraft“ in Nanogröße eingebrannt, die sich mit dem menschlichen Körper verbinden sollen. Lässt sich der Körper mit diesen Worten dienstbar machen, lässt er sich instrumentalisieren?

Die Ausstellungsinstallation besteht des Weiteren aus Glasskulpturen, Malereien, Fotos und Videos. 

Die Ausstellung wird am 18. Mai, 19 Uhr in der Galerie Coucou in der Werner-Hilpert Straße 8 eröffnet und ist noch bis zum 26. Mai 2012 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das kuratorische Team der Ausstellung bietet öffentliche und kostenlose Führungen (ca. 30 Minuten) an, die die Arbeiten des Künstlers vermitteln und im Zusammenhang mit der Ausstellung entstehende Fragen beantworten. Termine für die Führungen finden Sie unter: www.coucou-coucou.com

Ausstellungseröffnung
18. Mai 2012, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
19. Mai – 26. Mai 2012

Öffnungszeiten
Täglich, jeweils 16:30 - 19:30 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt



27. April 2012 - VEXIERBILDER #01 mit RANA MATLOUB und VEIT STRATMANN


Die Ausstellungsreihe “Vexierbilder” (lat. plagen, schütteln, ärgern) nähert sich dem Phänomen des Perspektivwechsels an und greift in seiner Konzeption auf die Idee der Kippbilder zurück, die den Betrachter auffordern, aus verschiedenen Blickrichtungen das Versteckte in ihnen zu identifizieren. Die paradoxe wie spannungsvolle Eigenheit dieser Konstruktionen des “Entweder-Oder” liegt aber darin, dass sie im Kippeffekt zeitgleich auch das “Sowohl-als-Auch” zeigt. 

Die zwei geladenen KünstlerInnen – Rana Matloub (Kassel) und Veit Stratmann (Paris)  - stellen keine klassischen Vexierbilder aus. Vielmehr wird der kippende Wechsel der Wahrnehmung im Aufeinandertreffen der zunächst völlig klar voneinander abzeichnenden künstlerischen Positionen selbst provoziert. Rana Matloub schreibt kurze Geschichten, die sie auf ein Aufnahmegerät spricht. Diese gesprochenen Zeichnungen sind Miniaturen der Realität, verdichtete Beobachtungen und Impressionen des Alltags, Fragmente von Traum und Wirklichkeit, aber auch Wortspiele, bei denen der Hörer vor seinem inneren Auge unterschiedliche Bilder imaginiert und konstruiert. Der Akt der Verbildlichung macht für den Zuhörer die “Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen Märchenhaftem, der Realität und den Träumen bedeutsam”, eröffnet die Künstlerin.

Die farbenfrohe Arbeit des französischen Künstlers Veit Stratmann “Der Pariser Boden / A Paris Floor / Un Sol Parisien” besteht aus 200 x 60 cm großen rechteckigen Flächen, die mit einem 3 cm hohen Aluminiumrand umgeben sind. Die kurzen und zugleich schmalen Rechtecke erlauben es dem Besucher nicht, durch die Ausstellung zu flanieren, sondern verlangen, dass er jeden Schritt über den Boden gezielt setzt. Bewusst oder auch zum Teil unbewusst stimmt der Besucher damit seine Bewegungen auf die Anforderungen des Raumes ab und schafft somit unvermeidlich Form. “Der Boden ist wie das Brett eines Spiels, dessen Regeln ständig neu erfunden werden”, veranschaulicht Stratmann und befragt damit, inwiefern die Möglichkeiten der Entscheidungen bildnerisches Material sein können, denn auf dem “Der Pariser Boden / A Paris Floor / Un Sol Parisien” ist der Besucher kein Passant mehr, er ist aber auch nicht Teil des Kunstwerks. 

Die Ausstellung wird am 27. April, 19 Uhr in der Galerie Coucou in der Werner-Hilpert Straße 8 eröffnet und ist noch bis zum 11. Mai 2012 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das kuratorische Team der Ausstellung bietet öffentliche und kostenlose Führungen (ca. 30 Minuten) an, die die Arbeiten des Künstlers vermitteln und im Zusammenhang mit der Ausstellung entstehende Fragen beantworten. Termine für die Führungen finden Sie unter: www.coucou-coucou.com

Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung


Ausstellungseröffnung
27. April 2012, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
28. April – 11. Mai 2012

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
jeweils 16:30 - 19:30 Uhr und nach Vereinbarung

Führungen:
Kostenlose Führungen werden durch das kuratorische Team der Ausstellung an folgenden Tagen angeboten:
05. Mai 2012 um 18 Uhr

Kein Eintritt




10. Februar 2012 - YELLOW-BLACK AND SHINY mit GÜNTER STANGELMAYER


„Statik ist ein labiler Zustand“, verdeutlicht Günter Stangelmayer anlässlich der Jahreseröffnungsausstellung „Yellow-Black and Shiny“ in der Galerie Coucou.

Stangelmayer umspielt mit seinen Skulpturen und Objekten auf hintergründige Weise die Kategorien Statik und Dynamik und unterwandert nahezu selbstverständlich einen konventionellen Skulpturbegriff. Das scheinbar Statische seiner Holzobjekte und Stahlskulpturen löst sich bei näherer Betrachtung auf. Diese zeigen sich bei genauerer Betrachtung als ausgeklügeltes wie fragiles System von Gleichgewichten, denn Stangelmayer manipuliert industriell gefertigte Module und stapelt oder verklemmt diese zu Skulpturen. Der Künstler provoziert damit die Frage, ob es das Phänomen ‚Statik‘ in einer auf allen Ebenen dynamischen Welt überhaupt gibt. Zugleich thematisiert er die basalen wie kategorialen Fragen nach der Skulptur und dem Skulpturalem immer auch als Problemstellung der Dimension von Körper und Raum.

Die Ausstellung wird am 10. Februar, 19 Uhr in der Galerie Coucou in der Werner-Hilpert Straße 8 eröffnet und ist noch bis zum 25. Februar 2012 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das kuratorische Team der Ausstellung bietet öffentliche und kostenlose Führungen (ca. 30 Minuten) an, die die Arbeiten des Künstlers vermitteln und im Zusammenhang mit der Ausstellung entstehende Fragen beantworten. Termine für die Führungen finden Sie unter: www.coucou-coucou.com

Ausstellungseröffnung
10. Februar 2012, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
11. Februar – 25. Februar 2012

Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag
jeweils 16:30 - 19:30 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt

Führungen:
Kostenlose Führungen werden durch das kuratorische Team der Ausstellung an folgenden Tagen angeboten:
22. Februar 2012 um 18 Uhr

 


13. Dezember 2011 - AUTORENLESUNG mit CHRISTIAN SAEHRENDT

Kunsthochschule Kassel und Galerie Coucou präsentieren:

AUTORENLESUNG EINES KÜNSTLERROMANS mit CHRISTIAN SAEHRENDT


Der Roman „Die radikale Absenz des Ronny Läpplinger“ von Christian Saehrendt ist eine Künstlerfarce, in der die Hauptfigur, ein mäßig erfolgreicher Provinzkünstler, verzweifelt um einen späten Durchbruch kämpft, indem er sich auf eigene Faust nach Kassel aufmacht, um an der Documenta 13 teilzunehmen.

13. Dezember um 19:30 Uhr in der Galerie Coucou.

Kein Eintritt

Galerie Coucou
Werner-Hilpert-Straße 8
34117 Kassel


02. Dezember 2011 - "SAMOWAR" - Gruppenausstellung


Mit: Matthias Biermann / Angela Ender / Tomoko Goto / Anna Hoffmann / Nicole Jana / Katrin Leitner / Friederike Lorenz / martinafischer13 / Rana Matloub / Ingmar Mruk / Walter Peter / Oliver Scharfbier / Markus Stein / Johannes von Stenglin

Zum Abschluss des ereignisreichen Jahres möchten wir Sie zur Wiederauflage der Ausstellung „Samowar - Kunst, Tee und Sensationen“ einladen. Während Sie sich Kunstwerke anschauen und mit Künstler plaudern, können Sie eine Tasse heißen Tee aus unserem original- russischen Samowar genießen, die zahlreichen Bücher und Kataloge durchblättern, es sich bei uns gemütlich machen.

Wenn Sie noch auf Geschenksuche sind, so haben Sie zudem bei uns die Möglichkeit wertvollen Kunstwerken käuflich zu erwerben.

Wir freuen uns, das gute alte Jahr 2011 mit Ihnen zu verabschieden und hoffen, wir sehen Sie dann 2012 wieder -  in Coucou!

Ausstellungseröffnung
02. Dezember 2011, 19.00 Uhr

Dauer der Ausstellung
03. Dezember 2011 – 18. Dezember 2011

Öffnungszeiten
täglich, 16:30 – 20:00 Uhr


21. Oktober 2011 - "CIRCUS MAXIMUS" - mit MICHAEL GÖBEL


„Im römischen Circus Maximus fanden, (...) die „Zirzensischen Spiele“ (ludi circenses) statt, ursprünglich religiöse Veranstaltungen mit großen Umzügen. In der Kaiserzeit wurden vor allem Wagenrennen ausgetragen. Es gab aber auch wie im Kolosseum Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen.“
(wikipedia.de „Circus Maximus“)

Der Große Zirkus, den Michael Göbel in der Galerie Coucou zeigt, kommt auf den ersten Blick eher leise daher. Die großformatigen Zeichnungen und Installationen der Ausstellung wirken wie Nachbilder von Ereignissen. Die Motive erinnern an Großveranstaltungen oder Freizeitbeschäftigungen, in der sich die Sehnsucht nach körperlicher Ertüchtigung und Selbsterfahrung unsere Zeit widerspiegelt. Von den Akteuren verlassen, wirken die Orte seltsam inhaltsleer und wie übrig gebliebene Reste der einstigen Spaßgesellschaft

Im zweiten Raum der Galerie geht es dagegen um den konzentrierten Blick nach innen. Die ausgestellten Objekte erscheinen wie Gedanken oder Erinnerungen, die nur schemenhaft auftauchen und sich zugleich im Raum wieder auflösen. Göbels Arbeiten aus den Bereichen Zeichnung, Glaszeichnung, Objekt und Skulptur stehen stets in Beziehung zueinander und bilden ein dichtes Netz von Assoziationen. Die Installationen basieren häufig auf exakt rekonstruierten Modellen von realen Begebenheiten, auf die der Künstler bei seinen
Fotorecherchen stößt. Die Irritation entsteht durch die Veränderung von Maßstab, Farbgebung oder
Kontext und lässt verstörende und rätselhafte Gesamtbilder entstehen.

Die Ausstellung wird am 21. Oktober, 19 Uhr in der Galerie Coucou in der Werner-Hilpert Straße 8 eröffnet und ist noch bis zum 05. November 2011 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das kuratorische Team der Ausstellung bietet öffentliche und kostenlose Führungen (ca. 30 Minuten) an, die die Arbeiten der Künstlerin vermitteln und im Zusammenhang mit der Ausstellung entstehende Fragen beantworten. Termine für die Führungen finden Sie unter: www.coucou-coucou.com
Für Kinder im Alter von etwa 5-12 Jahren werden spezielle Führungen angeboten, bei denen der Besuch der Ausstellung spannend und anschaulich gemacht wird. Die Gruppengröße ist auf 7 Kinder beschränkt. Wir bitten um Anmeldung: info@coucou-coucou.com

Ausstellungseröffnung
21. Oktober, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
22.Oktober – 05. November 2011

Öffnungszeiten
22.10 / 26.10 - 29.10 / 02.11 - 05.11
jeweils 16:30 - 19:30 Uhr und nach Vereinbarung

Führungen:
Kostenlose Führungen werden durch das kuratorische Team der Ausstellung an folgenden Tagen
angeboten:

Samstag, 22. Oktober 2011 - 18:00 Uhr
Samstag, 29. Oktober 2011 - 18:00 Uhr
Samstag, 05. November 2011 - 18:00 Uhr

Kinderführung
Samstag, 29. Oktober 2011 - 16:00 Uhr


07. Oktober 2011 - "FORGRT ME" - mit SEUNG HYUN BAEK


Es bedarf eines „langen, kontemplativen Blicks, damit sich die Menschen und Dinge entfalten“, schreibt Adorno in seinen Minima Moralia – Reflexionen aus dem beschädigten Leben. Dabei lässt sich gerade dieses Kontemplative schwer fassen, fordert es doch eine Haltung des Abstands mit Respekt und zugleich das völlige Entrücken von den äußeren Eindrücken des alltäglichen Erlebens. Die Arbeiten des koreanischen Künstlers Seung Hyung Baek kreisen um diesen Moment der Versenkung und der innerlichen Betrachtung. Künstlerischer Ausgangspunkt bildet der Garten, der zum Verweilen einlädt und als Spiegel der Seele demjenigen, der ihn betritt, Zerstreuung, Vergessen, Selbstvergessen erlaubt. Baek gestaltet mit seinen Gärten ohne Namen Orte des scheinbaren Stillstands, „in denen man sich selbst ausleeren, nachdenken und ausruhen kann und in denen sich Dinge und Menschen entfalten“ (Baek).

Die Ausstellung wird am 07. Oktober, 19 Uhr in der Galerie Coucou in der Werner-Hilpert Straße 8 eröffnet und ist noch bis zum 14. Oktober 2011 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das kuratorische Team der Ausstellung bietet öffentliche und kostenlose Führungen (ca. 30 Minuten) an, die die Arbeiten der Künstlerin vermitteln und im Zusammenhang mit der Ausstellung entstehende Fragen beantworten.Termine für die Führungen finden Sie unter: www.coucou-coucou.com

Für Kinder im Alter von etwa 5-12 Jahren werden spezielle Führungen angeboten, bei denen der Besuch der Ausstellung spannend und anschaulich gemacht wird. Die Gruppengröße ist auf 7 Kinder beschränkt. Wir bitten um Anmeldung: info@coucou-coucou.com

Ausstellungseröffnung
07. Oktober, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
08. Oktober – 14. Oktober 2011

Öffnungszeiten
08. Oktober – 14. Oktober 2011
jeweils 16:30 - 19:30 Uhr und nach Vereinbarung

Führungen:
Sonntag, 09. Oktober 2011 - 17:00 Uhr / 18:00 Uhr

Kinderführung
Samstag, 08. Oktober 2011 - 16:00 Uhr


03. September 2011 - "GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN" - Gruppenausstellung


Mit: Rustha Luna Pozzi-Escot / Nicolas Julliard / Ludovic Méhauté / Philippe Faure

„Dagegen bin ich völlig machtlos“ wiederholt Valmont, einer der beiden Protagonisten aus Laclos „Gefährliche Liebschaften“, mehrfach und formuliert damit eben das, was die künstlerische Praxis ausmacht: Eine risikoreiche Existenz, die mit sozialer Randständigkeit ebenso droht, wie sie mit einem Leben als Ausnahmeerscheinung im Positiven lockt. Dass es Menschen gibt, die sich auf ein solchermaßen unsicheres Leben einlassen, ist wunderlich genug. Als schwieriger gilt die Frage, warum man sich darauf einlässt. Ist der Künstler gegenüber dem Bedürfnis nach diesem Leben völlig machtlos?

Vier französische Künstlerinnen und Künstler sind geladen, in der Galerie Coucou die Frage des künstlerischen Risikos mit künstlerischen Arbeiten selbst zu eröffnen und charmant wie ironisch Unsicherheit, Verunsicherung und Anfälligkeit des Künstlers ebenso wie der Kunst zum Thema zu machen. Der gefährlichen Liebschaft des Künstlers zur Kunst steht dabei die nicht minder gefährliche und risikobehaftete Liebschaft des Publikums zum Künstler gegenüber.


Eröffnung

03.09.11 / 17:00 UHR

Dauer

04.09.11 − 18.09.11

Finissage
17.09.11 / 19:00 uhr
Cuisine française und Livemusik des Duos „L‘humour“

Öffnungzeiten
04.09. / 08.09. − 11.09. / 15.09. − 18.09.
jeweils 16:30 − 19:30 Uhr

und nach Vereinbarung

Führungen
Sonntag, 04.09. −17:00 Uhr / 18:00 Uhr
Samstag, 17.09. − 17:00 Uhr / 18:00 Uhr
Sonntag, 18.09. − 17:00 Uhr / 18:00 Uhr



MARKTHALLE - KUNSTHOCHSCHULE KASSEL


Wir freuen uns, Sie während des Rundgangs in der Kunsthochschule Kassel begrüßen zu dürfen. Zum ersten Mal präsentiert sich die Galerie Coucou gemeinsam mit weiteren ausgewählten Initiatoren von Kunst und Kultur im Säulengang. Aus diesem speziellen Anlass realisieren wir eine Gruppenausstellung mit ausgewählten Arbeiten von Anna Holzhauer, Angela Ender, Michael Göbel, Milen Miltchev, Nina Jansen, Rana Matloub, Katrin Leitner, Walter Peter und Jörn Peters. Die ausgestellten Exponate zeigen eine große Spannbreite hinsichtlich ihrer thematischen und formalen Vielfalt.

We are looking forward to see you at Rundgang Kassel. For the first time the Galerie Coucou will be present at the Art Galleries section in the centre of the Kunsthochschule Kassel. To this special occasion we will realize a group exhibition with works by Anna Holzhauer, Angela Ender, Michael Göbel, Milen Miltchev, Nina Jansen, Rana Matloub, Katrin Leitner, Walter Peter, Jörn Peters. The exhibited objects examine a great variety of possible approaches to sculpture, painting, drawing and fotographie: from the use of different materials and forms over the variety of topics.

Ausstellungseröffnung
13. Juli, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
14. Juli -17.Juli 2011

Öffnungszeiten
Do/Fr 14:00 – 21:00 Uhr
Sa 11:00 – 21:00 Uhr
So 11:00 – 18:00 Uhr


Das Team der Galerie steht täglich im Zeitraum von 18-20 Uhr für persönliche Gespräche zur Verfügung


15. Juni 2011 - "MÖGLICHE PHANTOME" mit ANNA HOLZHAUER

Phantome zeigen sich einerseits als überspannte Träumereien, Trugbilder und Phantasiegebilde, andererseits
als Eindrücke unseres Lebens, die als verschwommene, nicht mehr konkret fassbare Schatten in unserem Gedächtnis bleiben. Das einst Wahrgenommene, Geträumte oder Erlebte büßt seine ursprüngliche Bedeutung ein, bleibt allerdings gespeichert, um in Erinnerungen bruchstückhaft, verzerrt, augenzwinkernd – gleich einem Geist – wieder aufzutauchen. Hier schließt sich das künstlerische Thema der mehrfach ausgezeichneten Künstlerin Anna Holzhauer an, die im Sinne eines tagebuchartigen Notierens Erinnerungen und deren Nachbilder in Zeichnungen und Aquarellen fixiert. Diese stillen und zum Teil geheimnisvollen zeichnerischen Momentaufnahmen sind für Anna Holzhauer zugleich Ausgangspunkt plastischer Umsetzungen. „Es entstehen irritierende Objekte, die zwischen Realität und Abstraktion pendeln“ und mit denen die Künstlerin für den Betrachter ein „spannungsreiches Netzwerk von Erfahrungs- und Assoziationsräumen“ (Barbara Heinrich) schafft.


Ausstellungseröffnung
15. Juni, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
16. Juni – 22. Juni 2011

Öffnungszeiten
Täglich, 16:30 - 19:30 Uhr und nach Vereinbarung

Führungen:
Kostenlose Führungen werden durch das kuratorische Team der Ausstellung an folgenden Tagen angeboten:
Samstag, 18. Juni - 17:00 Uhr
Sonntag, 19. Juni - 17:00 Uhr / 18:00 Uhr

Kinderführung
Samstag, 18. Juni - 16:00 Uhr
Die Gruppengröße ist auf 7 Kinder beschränkt. Wir bitten um Anmeldung: info@coucou-coucou.com


16. April 2011 - "BURST"  mit  ANGELA ENDER

„Burst“ (engl.: Ausbruch, Platzen) ist der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie Coucou. Die Künstlerin Angela Ender überrascht mit fragil wirkenden Skulpturen und Rauminstallationen, die im Spannungsfeld aus (banger) Erwartung und dem Bersten der Dinge liegen. Dabei arbeitet sie mit Alltagsgegenständen, deren Gebrauchsspuren Geschichten erzählen, die aber durch die Hand der Künstlerin ebenso verletzlich-zarte wie trashig- kontrastreiche Transformationen erfahren. „Aus meinen Gefühls- und Gedankenstürmen entsteht eine Form“, beschreibt Angela Ender ihren Arbeitsprozess. Wie vielfältig und dicht diese Formen uns kommen können, erlebt man in ihrer Rauminstallation, die sie augenzwinkernd als begehbare Malerei bezeichnet: Betritt der Besucher den materiell wie visuell verdichteten Raum, so wird er gleichzeitig Teil dessen, was ihn einschließt und umschließt. Wie viel mehr an Dichte verträgt diese Installation bis das Bersten einsetzt?

Ausstellungseröffnung
16. April, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung
17. April – 01.Mai 2011

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten: 17.04. / 21.04. - 24.04. / 28.04. - 01.05.
jeweils 16:30 - 19:30 Uhr und nach Vereinbarung

Kein Eintritt

Führungen:
Kostenlose Führungen werden durch das kuratorische Team der Ausstellung an folgenden Tagen angeboten:
Sonntag, 17.04. - 17:00 Uhr / 18:00 Uhr
Samstag, 30.04. - 17:00 Uhr / 18:00 Uhr
Sonntag, 01.05. - 17:00 Uhr / 18:00 Uhr

Kinderführung
Samstag, 30.04. -16:00 Uhr
Die Gruppengröße ist auf 5 Kinder beschränkt. Wir bitten um Anmeldung: info@coucou-coucou.com


15. Februar 2011 - KUCKUCKSEI Rahmenprogramm - "SCHIMMEL" mit JENNY YO ZIMMERMANN


Ihr seid herzlich dazu eingeladen, einen Einblick in die Bedeutungsvielfalt des Wortes „Schimmel“ zu erfahren. Schimmel ist allgegenwärtig und hat mehr zu bieten als seinen puren Anblick, denn "Vielfältigkeit ist mehr als zu sehen" und "Schimmel ist schöner als auf dem Teller“.


PRÄSENTATION:
15.02.2011 / 18 UHR


AUSSTELLUNG:
16.02.2011 / 17.02

ÖFFNUNGSZEITEN:
17 – 20 UHR



03. Februar 2011 - "SYNTHESIS" mit DARIUS VOEHRINGER


Ich stehe in dem Tag und sage es ist heute.
Das Jetzt türmt sich als Ergebnis der Ungedanken dieser Welt.
Nach der Legende ist es, als eine Welle, zu verstehen.
Die Berechnung dazu steckt in meiner Jackentasche auf einem Zettel notiert.  

In der Zwischenzeit haben sich meine Knochen entgegen der Schwerkraft gerichtet
und sogar schon Verschleiß aufgewiesen. 
Mein Körper ruht während der Zugfahrt.
Bei dem Blick aus dem fahrenden Fenster, zittern meine Augen innerhalb ihrer Höhlen,
um einen Stillleben einzufangen - vergeblich.

(Der Schaffner fragt mich nach meiner Fahrkarte;
Er kennt keine anderen Fragen.
Ich hole den Zettel aus meiner Jackentasche und halte es ihm hin. 
Er nickt und wir fahren gemeinsam weiter.)


D. Voehringer 2011


17. Dezember 2010 "SAMOWAR" - Gruppenausstellung


samowar
KUNST, TEE und Sensationen

MIT: Johannes von Stenglin / Julia Kujat / Katrin Leitner / Matthias Biermann / Michael Göbel / Milen Miltchev / Nina Jansen / Peter Anders / Rana Matloub / Sabine Rollnik /  Tomoko Goto / Vesselin Vassilev / Walter Peter

Eröffnung:
17.12.10 / 19:00 Uhr

Dauer:
18.12.10 – 23.12.10 
+ 27.12.10 – 29.12.10

Öffnungszeiten:
17:00 – 20:00 Uhr


08. Dezember 2010 - KUCKUCKSEI Rahmenprogramm - "LICHT" mit NINA LIEVEN

Ein Exkurs durch das Thema "Licht" - angefangen mit Ideen und Entwürfen zum Thema Licht- und Farbwahrnehmung, bis hin zur Leuchte der Zukunft – der Organic Light Emitting Diode.

08.12.201017.30 Uhr Ausstellungseröffnung

08.12.201018.00 Uhr Präsentation

09.12.201014.00 - 20.00 Uhr

03. September 2010  - "GALERIE PROJEKT"  mit MATTHIAS BIERMANN 

Der Künstler Matthias Biermann arbeitet in seinem 2004 begründeten “Galerie Projekt“ im Grenzbereich zwischen Wort, Skulptur und Installation. Basis seiner Arbeit sind kleine, innen weißlackierte Holzkisten. In diesen, von ihm “Galerien“ genannten Miniaturräumen, baut er “Ausstellungen“ auf. In seinen “Ausstellungsräumen“ zeigen sich überraschende Wechsel- wirkungen zwischen elementaren, zwei und dreidimensionalen Formen und geschriebenen Wörtern. Alltägliche Gegenstände und geschriebene Wörterbekommen, auch durch die Veränderung gewohnter Größenverhältnisse und durch ausgewähltes Verorten in den Räumen, neue Bedeutungen.


04. September 2010 MUSEUMSNACHT KASSEL 
Rund 40 Museen und Kultureinrichtungen zeigen sich von ihrer lebendigsten Seite und bieten unter dem Jubiläumsmotto "KULTUR LIVE!" von 17 bis 1 Uhr ein attraktives Programm mit Aus- stellungen, Führungen, Lesungen, Aktionen und Performances.

04. September 2010  "SOIT CURIEUSE"

Künstlergespräch mit Matthias Biermann (Berlin) im Rahmen der Kasseler Museumsnacht.


15. Juli 2010 - "Go to..." mit TOMOKO GOTO
Invitation TOMOKO GOTO - COUCOU GALLERY KASSEL
06. November 2009 - "OBERFLÄCHE / UNTERFLÄCHE" mit JULIA KUJAT
September 2009
10.Juli 2009 - "BISON AND LIPS. ADAPTATION" mit MAJA WIRKUS & ERIC PRIES
bison and lips

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15. Februar 2009 - "DIE APANNUNG MUSS GEHALTEN WERDEN" - mit JÖRN PETERS